Wie funktioniert EMS Training

EMS Training Muskulatur Bauch

Wie funktioniert EMS Training

Grundsätzlich wird beim EMS Training mit Elektroden gearbeitet, welche die Stromimpulse zum Muskel leiten. Um die Stromleitung zu optimieren, wird bei einigen Geräten in angefeuchteter spezieller EMS-Funktionswäsche trainiert. Dabei liegen die Elektroden nicht direkt auf der Haut. Bei anderen Systemen werden die Elektroden direkt auf der Haut platziert. In beiden Fällen machen sich die Stromstöße durch ein leichtes Kribbeln bemerkbar.

In der Physiotherapie und auch im Leistungssport wird Strom schon seit vielen Jahren zum gezielten Muskelaufbau eingesetzt. Während bei der Physiotherapie meist gezielt einzelne Muskeln aufgebaut werden, handelt es sich beim EMS Training normalerweise um ein Ganzkörpertraining, bei dem viele Muskelgruppen gleichzeitig stimuliert werden können. So entsteht einer der Vorteile des EMS Trainings, nämlich die Effizienz: oft reichen schon etwa 20 Minuten aus, um die Muskeln in der Art zu stimulieren, wie es einem etwa 1-stündigen konventionellem Training im Fitnesscenter entsprechen würde. Wird dann pro Woche etwa 2-3 mal trainiert, stellen sich schon nach relativ kurzer Zeit sichtbare Erfolge ein. Der Körper ist straffer, definierter. Auch Figur-Effekte sind möglich. Denn Muskeln verbrauchen auch im Ruhezustand Kalorien. So kann bei gleichbleibender Ernährung also ein größeres Kaloriendefizit erreicht und Fett verbrannt werden. Achtung: Der Muskelaufbau kann sich auf der Wage zunächst als Plus bemerkbar machen, denn Muskeln wiegen mehr als Fett.

Wer kann ein EMS Training absolvieren

EMS ist für junge und ältere Menschen gleichermaßen geeignet. Insbesondere weil es so gelenkschonend ist, ist es auch für ältere Menschen eine gute Option. Allerdings wird Schwangeren, Menschen mit Herzschrittmachern, neurologischen Erkrankungen wie z.B. Epilepsie und auch Krebspatienten abgeraten, mit elektrischer Muskelstimulation zu trainieren. Im Zweifel sollte das Training mit einem Arzt abgesprochen werden.

EMS Geräte

Je nachdem für welches Equipment man sich entscheidet, können einzelne Körperpartien wie z.B. Arme, Beine, Bauch, Oberschenkel oder Po stimuliert werden. Man kann diese Bereiche auch effizient gleichzeitig trainieren, dafür ist dann die entsprechende Ausstattung notwendig.

Abgrenzung EMS zu Vibrationsboards

EMS ist von den sogenannten Rüttelboards bzw. Vibrationsboards zu unterscheiden. Bei den Vibrationsboards muss gezielten Schwingungen des Gerätes gegengesteuert werden. Auch hier wird der Muskel aufgebaut, jeoch geschieht dies ohne elektrische Impulse